.st0{fill:#FFFFFF;}

Das hilft NICHT gegen Muskelkater – die 5 größten Mythen über Magnesium, Ibuprofen & Co.

Was hilft gegen Muskelkater? Ibuprofen, Massagen, Magenesium, Dehnen

Was hilft gegen Muskelkater? Diese 5 Dinge jedenfalls nicht!

Muskelkater ist ein leidiges Thema, sowohl für Profisportler und Sportlerinnen als auch für Anfänger. Er schmerzt, hindert am nächsten Training und wirkt sich negativ auf das gesamte Wohlbefinden aus. Die Geduldigen unter den Trainings-Freunden nutzen die Zeit und ruhen sich auf der Couch aus, bis sich die Muskulatur wieder erholt hat. Andere wollen aktiv gegen den Muskelkater angehen, um schneller zurück ins Training zu kommen und die unangenehmen Empfindungen in den beanspruchten Muskelregionen zu bekämpfen.

Allerdings haben sich über die Jahre hinweg sowohl im Internet, in den Fitnessstudios dieser Welt als auch in Ratgebern oder Freundes- und Familienkreisen diverse Mythen rund um das Thema „Muskelkater bekämpfen“ durchgesetzt. Teilweise sind es vollkommene Unwahrheiten, die Sportlerinnen und Sportler schon mehr Schmerzen als notwendig bereitet haben. Teilweise handelt es sich auch um Legenden, die nur bis zu einem bestimmten Maße richtig sind.

Mit diesem Artikel möchte ich für dich ein wenig Licht ins Dunkel bringen und mit dem ein oder anderen Mythos über Muskelkaterbekämpfung aufräumen. Lass uns direkt loslegen mit dem ersten Mythos, von dem wir wohl alle schon mal etwas gehört haben!

Mythos Nr. 1: Dehnen gegen Muskelkater

Schon im Schulsport wurde es den meisten von uns beigebracht: Dehnen ist das A und O – bei nahezu allen sportlichen Betätigungen. Dagegen ist auch grundsätzlich nichts einzuwenden! Dehen verbessert die Beweglichkeit. Auch nach dem Training fördert das Dehnen beispielsweise die Anspannung der Muskeln sowie Faszien und kann ein guter Abschluss der Sporteinheit sein – dazu gleich aber noch mehr.

Zum Thema „Muskelkater verhindern durch Dehnen“ lässt sich aber leider folgendes feststellen: Dehnen kann weder vor noch nach dem Sport Muskelkater verhindern! Wissenschaftliche Erkenntnisse gehen sogar soweit, dass es im Gegenteil nach dem Sport den Heilungsprozess stören kann. Ich gebe zu – die Feststellung, dass Dehnen dem Körper zu bestimmten Zeitpunkten sogar schaden kann, hat einige in meinem Umfeld überrascht! Dich auch?

Noch einmal zusammengefasst: Dehnen hilft gegen Muskelkater weder vor noch nach dem Sport und kann sogar gegenteilig schädlich für den Heilungsprozess deiner Muskulatur sein.

Mythos Nr. 2: Massagen gegen Muskelkater

Träumen wir nicht alle davon, nach dem Training auf die Couch zu fallen und uns anschließend von unseren Liebsten ordentlich durchkneten zu lassen? Und das Ganze führt nicht nur zu erholsamer Entspannung, sondern verhindert gleich noch präventiv den sich ankündigenden Muskelkater – denkt man! Oder ist der Muskelkater schon da? Die Muskeln schmerzen? Ab zur Thai-Massage und die Spannung lösen lassen. Klingt irgendwie logisch?

Doch auch mit diesem Mythos muss ich zumindest teilweise aufräumen. Vor allem kommt es dabei auf die Stärke der Massage an: Während leichte Massagen die Durchblutung verbessern und damit eventuell auftretende Verspannungen im Muskel ein wenig lösen können, haben starke Massagen eine negative Auswirkung auf den Heilungs- und Regenerationsprozess.

Also: Massagen sind zwar angenehm, helfen gegen Muskelkater aber nur, wenn sie leicht und mit wenig Druck ausgeübt werden.

Mythos Nr. 3: Muskelkater wegtrainieren

Die nächste „Sport-Legende“, die in einigen Köpfen, Foren und Ratgebern kursiert, ist das aktive Training gegen Muskelkater. Hier soll sozusagen der Muskelkater mit genau dem Mittel verschwinden, was überhaupt erst zum Muskelkater geführt hat. Klingt unlogisch? Ist es (zumindest in Teilen) auch! Denn Muskeln müssen in erster Linie regenerieren. Ohne diese wichtigen Pausen für die Muskulatur kann weiteres Training zu Schäden am Muskel führen und dich in eine Zwangspause manövrieren. Leichtes Training hingegen, wie beispielsweise lockeres Laufen oder Spazieren, ist perfekt geeignet, um locker gegen den Muskelkater zu arbeiten. Alles, was die betroffenen Muskeln nicht fordert, kann zur Entspannung der Muskulatur und damit auch dem Verschwinden des Muskelkaters beitragen.

Auf den Punkt gebracht bedeutet das: „Wegtrainieren“ kannst du deinen Muskelkater nicht. Muskeln müssen erst regenerieren, bevor sie wieder gefordert werden können! Leichte Bewegungen können dagegen den Entspannungsprozess fördern und damit zur Linderung des Muskelkaters beitragen.

Mythos Nr. 4: Ibuprofen gegen Muskelkater

Schmerzmittel wie Ibuprofen werden häufig gegen Muskelkater eingesetzt. Irgendwie liegt die Vermutung ja auch nahe, bei schmerzenden Muskeln mit einem Schmerzmittel dagegenzuwirken. Online kursieren diverse Tipps von selbsternannten Experten aber auch Ärztinnen und Ärzten zu der Thematik. Da ich selbst keine Ärztin bin, greife ich an dieser Stelle auf Erkenntnisse aus der Wissenschaft zurück, um dem Mythos ein Ende zu bereiten. Denn: Schmerz geht bei Schmerzmedikamenten und entzündungshemmenden Mitteln zwar weg, jedoch gibt es Hinweise darauf, dass diese die Regeration der Muskelfasern stören. Kurz gesagt werden also nur die Symptome gemildert, nicht aber die tatsächliche Ursache gelindert. Der Muskelkater ist somit immer noch da und wird im schlechtesten Fall durch die Einnahme von Ibuprofen sogar verlängert.

Wichtig festzuhalten ist also: Ibuprofen hilft kurzzeitig gegen den Schmerz, lindert aber nicht die Ursache des Muskelkaters und kann diesen im schlimmsten Fall sogar verlängern.

Mythos Nr. 5: Magnesium gegen Muskelkater

Magnesium ist wohl eines der beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel wenn es um das Thema Muskeln geht. In Form von Brausetabletten, Pulvern oder Dragées nehmen viele Sportler und Sportlerinnen das Mineral zu sich. Und auch wenn Magnesium einer der wichtigsten Mineralstoffe für unseren Körper ist: gegen Muskelkater kann das Mineral nicht helfen. Selbst wenn du unter Magnesiummangel leiden solltest, hilft die Supplementierung nicht. So viele Pseudo-Erklärungen man im Internet dazu auch finden kann, dass Magnesium angeblich ein kleines Wundermittel gegen Muskelkater ist: Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise dazu.

Zusammengefasst bedeutet das: Die Einnahme von Magnesium hilft weder vor noch nach dem Training gegen Muskelkater.

Fazit – Das hilft nicht gegen Muskelkater

Und jetzt Schluss mit den ganzen Mythen rund um das Thema Muskelkater – die Märchenstunde ist beendet! Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Informationen helfen und einige Unklarheiten aus dem Weg räumen. Kennst du noch weitere Mythen und Legenden, die nicht gegen Muskelkater helfen? Dann lass es mich gerne in Kommentaren wissen! Ich bin gespannt auf dein Feedback und deine Anregungen.

Bild: @ Ginny Rose Stewart / unsplash.com

Der Turbo für deinen Muskelaufbau

Hol dir die XXL Leseprobe von meinem Turbo-Fitness-Kochbuch - Muskelaufbau direkt in dein E-Mail-Postfach:

Garantiert kein Spam. Du wirst Teil meines exklusiven Newsletters für Berufstätige und erhältst ein E-Book und nützliche Tipps für deine Gesundheit, Ernährung und Fitness. Abmeldung jederzeit möglich.

Die Legende besagt, dass jede Frau und jeder Mann, die/der diesen Artikel in einem sozialen Netzwerk teilt, in spätestens einem Jahr ihren Traumkörper erreicht.
Ob das stimmt? Ich weiß es nicht! Aber an deiner Stelle würde ich es versuchen :-)

Über die Autorin

Eileen ist Fitnesstrainerin, Ernährungstrainerin und die Gründerin von fit & smart. In ihrem Blog zeigt die Geschäftsfrau, wie du genau den fitten & gesunden Körper bekommst, den du dir wünschst - auch wenn du keine Zeit hast. Mehr über sie erfährst du hier.

Geschäftsführerin Karriere Sport Fitnesstrainerin

Eileen Falke

Neuste Artikel

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

{"email":"Ungültige E-Mail Adresse","url":"Ungültige Webseite","required":"Eine notwendige Angabe fehlt."}